Düwak-Blog

Am 12.05.2018 um 22:40 Uhr war es soweit:  nach 15 Jahren als Zunftvogt wurde Gerhard Münchenbach offiziell von Tom Rapp abgelöst.

Wir sagen, DANKE Gerli für alles! Tom, wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit dir!

Am Montag, den 14.05.2018 wurde dann der Einstand unseres neuen Zunftvogtes gefeiert. Nachdem ein Baum aufgestellt wurde und der Fanfarenzug einige Ständchen gespielt hatte, wurden wir ins Toms Garage und Bar eingeladen, um mit ihm gemeinsam anzustoßen.
Wir haben die Möglichkeit außerdem genutzt, um mit ihm über seine neue Aufgabe, Wünsche und Herausforderungen zu sprechen.

Tom, zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Amt. Was war dein erster Gedanke, als in der Zunfthauptversammlung klar war, du bist unser neuer Zunftvogt?

Mein erster Gedanke war, „Scheiße, jetzt bin ich’s wirklich“ (lacht). Nein, aber es war schon ein Gänsehautmoment. Ich bin im Gasthaus Sonne ganz hinten gesessen, habe den überfüllten Raum gesehen und die Zunft, wie sie applaudiert hat. Zu wissen, jetzt darf ich diesen verrückten Haufen übernehmen, war ein tolles Gefühl.

Was bedeutet die Späudizunft für dich?

Die Zunft ist seit ich denken kann ein Teil meines Lebens. 1982 bin ich das erste Mal als kleiner Trommler beim Fanfarenzug mitgelaufen. Mark ist hinter mir gelaufen, er war mein großes Idol. Als ich drei Jahre alt war, durfte ich dann mit Benni Franz vorauslaufen und heute viele Jahre später bin ich jetzt sogar tatsächlich Zunftvogt. Fasent bedeutet für mich vor allem „bleed schwätze“, in Häuser gehen, neue Leute kennenlernen und ich bin froh, dass ich das zusammen mit der Späudizunft machen kann. Früher sind wir zu den Umzügen hier in der Nähe immer mit unseren eigenen Autos hingefahren, heute kommen wir gemeinsam mit Bussen zu den Veranstaltungen, was ich super finde. Denn das zeigt, wir sind eine Zunft, wir gehören zusammen.

Auf was freust du dich in deiner Zeit als Zunftvogt am meisten?

Ich kann nicht sagen, dass es eine konkrete Sache gibt, auf die ich mich am meisten freue. Ich bin jetzt zuerst einmal gespannt, was alles auf mich zukommt und welche Aufgaben ich zu bewältigen habe. Ich lasse mich einfach überraschen, was die Zukunft bringt.

Was siehst du als deine größte Herausforderung als Zunftvogt an? Welche Probleme könnten auf dich zukommen?

Es gibt keine Probleme, denn Probleme sind zum Lösen da!

Gibt es etwas, was du der Zunft sonst noch sagen möchtest?

Es ist schön, wenn man eine Vereinsfahne hat. Zusammenhalt ist mir wichtig und dass wir alle immer an einem Strang ziehen.

Mariella Hutt

Die Zunfthauptversammlung der Späudizunft Hohberg war dieses Mal eine ganz Besondere: Nach 15 Jahren stellte sich Zunftvogt Gerhard Münchenbach nicht mehr zur Wahl; der Chefposten war neu zu besetzen. Das merkte man auch den ganzen Abend über, denn fast immer schlossen die Berichte der einzelnen Gruppen mit einem Dank an den scheidenden Zunftvogt. Gerhard Münchenbach, der bereits 1974 in die Späudizunft eintrat, war lange Jahre Gruppenleiter der Späudigruppe, bevor er zunächst Zwölfer im Zunftrat, dann Stabhalter (2. Vorsitzender) und anschließend selbst für 15 Jahre Zunftvogt werden sollte. Die Späudizunft liege ihm sehr am Herzen, die Fasent sei, neben der Familie, ein wichtiger Teil seines Lebens. Daher sei ihm das Aufhören auch nicht leichtgefallen. Das fällt es auch den restlichen Narren nicht; viele schluckten bei der Abschiedsrede des Zunftvogtes. Dieser sei aber auch froh, dass es einen Nachfolger gebe und das Amt des Zunftvogtes nicht unbesetzt bliebe. Mit Tom Rapp, einem alteingesessenen Trompeter des Fanfarenzuges, ist der Passende gefunden worden.

Rapp wurde bei der anschließenden Zunftratswahl mit großer Mehrheit gewählt und konnte ebenso wie Sina Herrmann, die auf Thomas Ehret folgt, neu am Zunftratstisch Platz nehmen. Im Amt bestätigt wurde Monika Fink, die weiterhin als Zwölfer im Zunftrat mitarbeiten wird. In naher Zukunft stehen das Helferfest im Juli und im November die Groß-Hohberger-Fasenteröffnung an, die dieses Jahr von den Späudis veranstaltet wird.

Zum Ende der Sitzung bekam der ehemalige Zunftvogt dann noch ein Abschiedsgeschenk von der gesamten Zunft. Gemeinsam mit seiner Frau Rita, darf er im nächsten Jahr die Niederschopfheimer Fasent „schwänzen“ und dafür die Narrensprünge in Rottweil besuchen. Zwei Tage Schwäbisch-Alemannische Fasent inklusive Sitz auf der Ehrentribüne mit dem Rottweiler Oberbürgermeister und anschließendem Mittagessen im Rathaus, seien gerade gut genug für die langejährige Arbeit, meinten die ehemaligen Kollegen des Zunftrates.

v.l.n.r.: Gerhard Münchenbach (Ehrenzunftvogt), Tom Rapp (Zunftvogt),
Mike Hurst (Stabhalter)

Wahlergebnisse: Zunftvogt Tom Rapp (für Gerhard Münchenbach), Zwölfer Monika Fink (wie bisher), Zwölfer Sina Herrmann (für Thomas Ehret)

Ehrungen: Für 11 Jahre aktive Mitgliedschaft: Lisa Schäuble, Teresa Münchenbach, Miriam Höpf, Melanie Fritsch, Miriam Wessbecher, Alessandra Ehret, Sarah Schilli, Tobias Gnädig. Für 22 Jahre aktive Mitgliedschaft: Rebecca Rottenecker, Tom Rapp, Caroline Seidt, Thomas Ehret, Stefanie von Traitteur, Für 22 Jahre passive Mitgliedschaft: Manuela Müller, Sandra Erb-Bräutigam, Für 33 Jahre passive Mitgliedschaft: Manfred Lämmerhirt. Für 44 Jahre passive Mitgliedschaft: Elvira Blust, Josef Irslinger, Blasius Saar, Gabriele Irslinger, Roland Gnädig, Ilse Bauer, Franz Grathwohl und Heide Grathwohl. Mit dem Hausorden in Bronze: Mario Irslinger. Mit dem Hausorden in Silber: Volker Ehret. Zu Ehrenmitgliedern: Albert Fink, Peter Klumpp und Ferdinand Bühler.

Mitgliederzahl: 422, davon 244 Aktive, davon 97 Jugendliche

 

Teresa Münchenbach

Traditionell trafen sich die Hexen auch dieses Jahr im Narrenkeller um die Fasentsaison 2017/2018 Revue passieren zu lassen. Gemeinsam wurde mit einem großen Vesperbuffet, zu dem jeder etwas mitbrachte, ein gemütlicher Abend verbracht. Um noch einmal in närrischen Erinnerungen zu schwelgen wurden Bilder und Videos der großartigen Saison gezeigt. Auch die Bilder der Hexenhochzeiten und des Storchstellens, aber auch der Hexenfeste und Ausflüge unterm Jahr, wurden zusammen mit lustigen Videos und viel Fasentsmusik zusammen geschaut.
Die nächsten Feste sind bereits in Planung und die Saison 2018/2019 kann losgehen.
Auf uns Hexen ein 3-fachkräftiges
Li-La-Luzerdin
Li-La-Luzerdin
Li-La-Luzerdin

Lisa Schäuble

 

Bald geht die Fasentszeit wieder los und wir wollen auch diese Saison an der Kinderfasent mit den Knäggis auftreten. Daher suchen wir Mädchen und Jungen zwischen 3 Jahren und der 1. Klasse, die Lust haben mit uns zu tanzen. Natürlich sind auch alle Knäggis aus dem letzten Jahr willkommen.

Wir, Anna und Teresa, laden euch zum ersten Treffen am Freitag, 12.01.18 von 16.00 bis 16.45 Uhr in der Harmoniehalle ein.

Bitte kommt in Sportklamotten und Turnschläppchen, damit wir gleich lostanzen können. Auch eine Trinkflasche solltet ihr dabei haben, damit ihr euch zwischendurch stärken könnt.

Alles Weitere erfahrt ihr bei unserem ersten Treffen.

Wir freuen uns auf euch!

Teresa (5099430) und Anna (912309)

 Anna Ehrhardt & Teresa Münchenbach

 

Vergangenen Samstag war es endlich soweit: Wir durften unser Häs, den Hexenbesen, Trommel oder Trompete aus dem Schrank holen, den Schnupftabak auffüllen und schon mittags das erste Schorle trinken. Denn der 11.11. – und somit auch die Groß-Hohberger Fasebtseröffnung –  stand nach langem Warten wieder vor der Tür!

Dieses Jahr feierten wir die Fasentseröffnung bei der Schräckslizunft in Diersburg. Die ersten Späudis waren als Patenzunft schon um 17 Uhr zur „Schräcksli-Daifi“ in der Halle, der Rest zog dann einige Stunden später nach. Das Programm wurde von den Stollebloser aus Diersburg eröffnet, unser Fanfarenzug durfte aber auch auf die Bühne und hat unter anderem natürlich auch ein Ständchen für die frisch Verheirateten Simone und Beni gespielt. Anschließend durfte unsere Garde ihren „Rock me Amadeus“-Tanz aufführen. Den letzten gemeinsamen Auftritt mit ihren Gardeschwestern hatten Anna Ehrhardt, Sarah Bühler und Melissa Mußler – sie werden ihre Mädels ab sofort vom Publikum aus bejubeln. Weitere tolle Auftritte der Gletscherfleh Hofier, der Beiabsäger Hofier, der Schorli-Waggis Niederschopfheim und der Schräckslizunft Diersburg folgten. Nach Ende des Programms übernahm DJ SWAYZY die Bühne und wir tanzten noch bis in die späte Nacht.
Danke an die Schräckslizunft Diersburg für diesen gelungenen Start in die Fasent!

 

Mariella Hutt

 

 

 

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Späudizunft Hohberg e.V. und gleichzeitig zum Auftakt zur Fasentssaison 2018 trafen sich die Mitglieder der Narrenzunft, unter ihnen auch Ehrenzunftrat Bernhard Ehrhardt und INV-Vorsitzender Angelo Kopf, zur jährlichen Mitgliederversammlung im Narrenkeller. Zunftvogt Gerhard Münchenbach bedankte sich nochmals bei allen aktiven und passiven Mitgliedern für die großartige Arbeit am Zunftjubiläum, für ihn persönlich war die Fasent dann ab dem Schmutzigen Donnerstag besonders schön.

Wer die Späudizunft nächstes Jahr bei einem Umzug sehen möchte der muss zu den Narrentreffen nach Lahr-Reichenbach, Willstätt, Nordrach und Hofweier kommen. Aber auch bei der eigenen Dorffasent ab dem Schmutzigen Donnerstag kann man in Niederschopfheim mitfeiern. Alle Termine können auf der Homepage der Späudizunft nachgeschaut werden.

Im Laufe des Abends wurde den Mitgliedern von der Arbeit im Zunftrat berichtet und die neu ausgearbeiteten Konzepte für den Schmutzigen Donnerstag, die Kinderfasent und Fasentverbrennung vorgestellt, welche bei allen Anwesenden auf Zustimmung stießen. Wer gerne noch am Umzug am Fasnachtssonntag mitlaufen möchte kann sich gerne bei Zunftvogt Gerhard Münchenbach melden.

Der Verband Oberrheinischer Narrenzünfte, dem die Späudizunft seit 1976 angehört, produziert und verkauft seit Jahren einen Sammelanstecker, auf dem jeweils eine Mitgliedszunft abgebildet ist. Nachdem die Späudizunft letztes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert hat, freut sich Zunftvogt Gerhard Münchenbach, dass auf dem Sammelanstecker 2018 die Späudizunft Hohberg abgebildet ist. Sammelanstecker können für 5 Euro bei jedem Zunftmitglied erworben werden.

Traditionell werden an diesem Abend auch die neuen Mitglieder vorgestellt. Die Späudizunft freut sich über circa 15 neue Häßträger, Gardetänzerinnen und Fanfarenzügler, welche mit einem Paten und einem Notfallset ausgestattet sicherlich eine wunderbare Fasentsaison haben werden.

Zum Schluss verabschiedete sich der Zunftrat mit Narri-Narro und wünschte allen Mitgliedern eine schöne Groß-Hohberger Fasentseröffnung, frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018 und eine glückseelige Fasentssaison 2018! 

 

Dominik Herbert

 

Auch die Minigarde dreht schon fleißig ihre Runden für die neue Fasent-Saison. 12 Grid-Girls und 5 Rennfahrer schwitzen jeden Donnerstag eine Stunde lang am Harmonie-Ring, um euch am Zunftabend einen turbostarken Auftritt zu präsentieren. Wie gewohnt haben die Rennteam-Manager und die Teams ihre Freude an den wöchentlichen Trainingsrunden - das Safety-Car musste glücklicherweise noch nicht ausrücken.
Wer unser aktuelles Thema jetzt immer no nid rusgfunde het, muss die Spannung bis zum Zunftobend ushalte!


Narri, Narro
die Minigarde

Mehr von unserer Minigarde findest du hier!

 

 

Janina Kopf & Simone Bross